Schafsweide

Schafsweide

Ein Wald- und Wiesengelände mitten in Deutschland. Eines Morgens rücken Vermessungstrupps an, Gemeinden und Bauern werden mit ein paar Reichsmark abgefunden oder enteignet: Hitlers Luftwaffe stampft einen geheimen Fliegerhorst aus dem Boden. Rund tausend mal tausend Meter Grasnarbe, Gleisanschluß, einige Bunker und Baracken, ein paar landwirtschaftlich getarnte Fachwerkgebäude; keine Betonbahnen, keine Hallen und Werften, keine Umzäunung, keine Wachttürme. Man will kein Aufsehen. Man will lediglich vorbereitet sein. Worauf – das wagt niemand offen auszusprechen.

Kurz darauf herrscht Krieg …

Der Einsatzhafen Zellhausen — so die militärische Bezeichnung des Objekts — sammelt Gutgläubige und Fanatiker, Pflichtbewußte und Nachdenkliche. Ganz allmählich frißt er sich in das alte Land am Main und bestimmt dessen Alltag wie durch magnetische Kraftlinien. „Schafsweide“ ist die Monographie dieses Einsatzhafens: rekonstruiert aus den Erinnerungen zahlreicher Zeitzeugen und aus Quellenmaterial in deutschen, englischen und amerikanischen Archiven, das jahrzehntelang der Geheimhaltung unterlag. So eröffnet sich dem Leser nicht nur ein kleiner Ausschnitt der Zeitgeschichte; er erhält vielmehr einen hervorragend dokumentierten Einblick in die Aufbaujahre, den Aufstieg und den Niedergang der ehemaligen deutschen Luftwaffe.

Leseproben:

Auszug aus dem Kapitel "Einsatzhafen Zellhausen: Planung, Bau, Anlage"Auszug aus dem Kapitel "Operation 760"Auszug aus dem Kapitel "Der letzte Akt"

Rezensionen

„Der Autor hat zahlreiche Gespräche mit Zeitzeugen geführt, in Archiven recherchiert und viel Literatur gelesen. Weil Braatz zudem anschaulich und spannend schreiben kann, ist eine lesenswerte Arbeit entstanden, die das Schicksal der Flieger aus Zellhausen und zugleich den Untergang des Deutschen Reichs im zweiten Weltkrieg dokumentiert.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Braatz weckt beim Leser trotz des doch speziellen Themas Interesse und animiert zum Weiterlesen. Man wünscht sich, daß andere historische Themen auf dem gleichen gekonnten Niveau bearbeitet würden. Auch aufgrund seiner handwerklichen Qualität ein außergewöhnliches Buch. Man darf auf das nächste Werk des Autors gespannt sein!“

Fliegermagazin

„Ein sehr umfangreiches und gut gemachtes Werk.“

Flug Revue

„Der Spannungsbogen zwischen Historie und menschlicher Involviertheit gibt diesem Buch die besondere Note, die auf einer exzellenten Recherche basiert. Das Buch ist jedem, der sich mit der Luftkriegsgeschichte befaßt, unbedingt zu empfehlen.“

Flugzeug Classic

„Es macht Freude, wieder einmal ein derart aufwendig ausgestattetes Buch (Papier, Verarbeitung, Druckqualität) in den Händen zu halten, noch dazu von einer Thematik, die bisher kaum Eingang in die umfangreiche Luftwaffen-Literatur fand.“

Jet und Prop

Kurt Braatz:
Schafsweide. Deutsche Geschichte auf dem Luftwaffen-Einsatzhafen Zellhausen 1936-1945.
Hardcover, hochwertige Fadenbindung,
461 Seiten, 171 Abbildungen.

ISBN 978-3-9807935-0-6
€ 39.80

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Projekt 262

Projekt 262

Phoenix aus der Asche

Die Legende lebt. Nach über 60 Jahren zieht sie wieder Kondensstreifen an den Himmel über Deutschland: die Messerschmitt Me 262, Mutter aller Kampfjets und Vorlage ungezählter ziviler Entwicklungen. Von anderthalbtausend Maschinen, die bis 1945 gefertigt worden waren, existiert kaum noch eine Handvoll. Sie sind verrottet oder tote Schaustücke in Museen. Seit 1992 jedoch entstanden in den USA fünf originalgetreue Neubauten jenes Strahljägers, der Luftfahrthistorie schrieb. Immer wieder schien das ehrgeizige Vorhaben zu scheitern – an finanziellen, technischen und bürokratischen Hürden, an der Bruchlandung des ersten fertiggestellten Flugzeugs. Nichts von alledem entmutigte die kleine Gruppe hochqualifizierter Spezialisten, die sich dem Projekt mit Leib und Seele verschrieben hatten. Am Ende stand der Triumph.

Einer von ihnen erzählt nun die Geschichte in einem prachtvollen Farb-Bildband. Es ist der Testpilot Wolf Czaia. Er hat die Flugerprobung der neuen Me 262 durchgeführt und ihr Entstehen seit den frühesten Anfängen begleitet. Nie zuvor ist ein solches Warbird-Projekt derart authentisch und informativ festgehalten worden. 224 Seiten mit 151 Farbfotografien dokumentieren Entwicklungsgeschichte, Bau und Erprobung der neuen Messerschmitt 262 aus erster Hand, detailgetreu und in atemraubend schönen Flugaufnahmen. Text und Bild werden ergänzt durch eine exklusive DVD mit 45 Minuten Laufzeit in professioneller Dokumentarfilm-Qualität. Sie ist von Wolf Czaia kommentiert und deckt nicht nur die Herstellung der Maschinen ab, sondern enthält vor allem ausführliche In-Cockpit- sowie Air-to-Air-Sequenzen der zahlreichen Testflüge.

Rezensionen:

„Ein Volltreffer. Dieser Prachtband wird jeden Leser begeistern. Allein die beigefügte DVD ist schon eine Dokumentation, wie es sie vorher noch nie gegeben hat. Wenn Sie mal wieder nach einem Wunsch gefragt werden, erinnern Sie sich an dieses Buch – ein schöneres Geschenk kann man einem Flugzeug-Enthusiasten kaum machen.“

Jet & Prop

„Ein herrliches Werk über ein herrliches Projekt. Bau und Testflüge der neuen Me 262 sind durch den Topfotografen Jim Larsen phantastisch dokumentiert. Was Wolfgang Czaia hier vorgelegt hat, kann jedem unbedingt empfohlen werden, der sich für Luftfahrtgeschichte und den Betrieb historischer Flugzeuge interessiert. Unser Buch des Jahres!“

Svensk Flyghistorisk Tidskrift

„Czaia erzählt seine Geschichte als Testpilot der neuen Me 262 in einem opulent bebilderten, vorzüglich verlegten Bildband. Dabei lernt man diese wunderbare Maschine aus einer Perspektive kennen, die in keinem anderen Buch zur Me 262 dargestellt wird… Wunderschöne, perfekt gedruckte Fotos von Jim Larsen und eine mit interessanten Videoaufnahmen vollgepackte DVD. In den 45 Minuten des Films erlebt man selbst den Landeunfall, der das Projekt lange verzögerte, aus der Perspektive der Bordkamera…“

FlightXPress

Der Leser erhält keine technik-vernarrte Baubeschreibung… Wenn es so etwas wie eine Leseschallmauer gäbe – mit diesem Buch durchbricht man sie locker. Wie lässiger, cooler Jazz, so entspannt und herrlich unaufgeregt wirkt Czaias Geschichte – sie hat das Zeug zum Ohrwurm wie das Jaulen der Turbinen auf der beiliegenden DVD. Eine Melodie, die Lesern eine zeitlang nicht aus dem Kopf gehen dürfte.“

fliegermagazin

„Spannend und unterhaltsam wie ein Roman. Die großzügige Bebilderung, die beiliegende DVD und die Tatsache, daß jedes Buch vom Autor handsigniert wurde, dürfte auch den letzten Kaufunentschlossenen trotz des üppigen, aber angemessenen Preises überzeugen.“

Fliegerrevue

„Autor und Testpilot Wolfgang Czaia bietet faszinierende Einblicke in die Entstehung und Erprobung der fliegenden Me 262-Nachbauten.“

Klassiker der Luftfahrt

„Das Werk gibt sehr eindrucksvoll den langen Weg des Projekts bis zum Erfolg wieder. Untermauert wird der Eindruck durch eine große Auswahl packender Fotos sowie durch die DVD von der Flugerprobung. Ein absolut positives Beispiel dafür, wie man mit der Geschichte umgehen kann.“

Strategie & Technik

Wolf Czaia:
Project 262.
The Test Pilot’s Journal.
Hardcover, hochwertige Fadenbindung, 224 Seiten, 151 Abbildungen,
incl. DVD mit 45 min. Laufzeit in professioneller Dokumentarfilm-Qualität
Buch und DVD in englischer Sprache.

ISBN 978-3-9811615-0-2
€ 33.00

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Wolfgang Czaia:
Projekt 262.
Tagebuch des Testpiloten.
DVD mit 45 min. Laufzeit in professioneller Dokumentarfilm-Qualität und in deutscher Sprache.

ISBN 978-3-9811615-1-9
€ 24.90

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Feindberührung

Feindberührung

Julius Meimberg, 1917 geboren, erlebt als jüngstes von sechs Kindern eines Kaufmanns in Münster den Konkurs des väterlichen Geschäfts und den Niedergang der Weimarer Demokratie. Hitler bringt die Wende, aber um den Preis der Freiheit. Von der katholischen Jugend kommend, will der 17jährige Flugzeugführer werden und durchläuft das Räderwerk der Gleichschaltung: Flieger-HJ, Nationalsozialistisches Fliegerkorps, Arbeitsdienst. Und dennoch: es erfüllt sich ein Traum für ihn, als er 1938 Offiziersanwärter der Luftwaffe wird.

Der junge Leutnant kämpft über Frankreich und in der Luftschlacht um England. Er macht sich schnell einen Namen und wird Staffelkapitän. Im Juli 1941 wendet sich sein Glück: Bruchlandung in der Bretagne, neun Monate in Lazaretten. An der Front zurück, wird er bald von der französischen Kanalküste nach Nordafrika kommandiert. In den Ruinen Karthagos ahnt er erstmals: Deutschland wird den Krieg verlieren. Am 1. Februar 1943 muß er über Tunis sein abgeschossenes Jagdflugzeug mit dem Fallschirm verlassen. Er überlebt, von schwersten Verbrennungen gezeichnet.

Im Mai 1944 fliegt Meimberg wieder an der Front. Die Alliierten landen in der Normandie und ihre Bomberdivisionen zerstören Deutschland. Das Dritte Reich taumelt seinem Ende entgegen. Julius Meimberg wird Major und Kommandeur einer Jagdgruppe, die sich täglich einer mindestens zehnfachen Übermacht zu stellen hat. Selber erst 27 Jahre alt, ist er nun verantwortlich für nahezu 800 junge Männer, in denen die höhere Führung nurmehr Menschenmaterial erblickt: Menschenmaterial, das sie rücksichtslos ins Feuer schiebt, um sich selber eine Galgenfrist zu verschaffen…

Rezensionen:

„Alles andere als platte Heldenverehrung oder eine ewig gestrige Kommißgeschichte. Julius Meimberg ging es um einen Beitrag zur Wirklichkeit – und daraus ist ein spannendes und lesenswertes Buch geworden.“

Westfälische Nachrichten

„Gerade die Reflexion des Erlebten hebt diese Vita von anderen Biographien ab. Das Werk ist schlicht und einfach außergewöhnlich.“

Münchener Merkur

„Hier treten Einsichten zutage, die in der Memoirenliteratur deutscher Kriegsflieger bisher nicht selbstverständlich waren.“

Fliegerrevue

„Julius Meimberg gelingt es, in brillianter Sprache die physische und psychische Befindlichkeit der Luftwaffe jener Tage zu reflektieren – so authentisch, so ungeschminkt, wie es in anderen Biographien aus dieser Zeit selten zu finden ist.“

Jet und Prop

„Ein in vielerlei Hinsicht außergewöhnliches, ja vorbildhaftes Buch. ‚Feindberührung‘ ist ein Werk, dessen weit über den Horizont schlichter Erinnerungen hinausreichende Tiefgründigkeit es zur Pflichtlektüre macht…“

Flugzeug Classic

Julius Meimberg:
Feindberührung. Erinnerungen 1939-1945.
Hardcover, hochwertige Fadenbindung,
352 Seiten, 110 Abbildungen.

ISBN 978-3-9807935-1-3
€ 39.80

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Falkenjahre

Falkenjahre

Wolfgang Falck, geboren am 19. August 1910 in Berlin, erzählt sein Leben. Das Leben eines preußischen Pastorensohns, der dem Bannkreis des Bösen so nahe kommt wie nur wenige, die überlebten. Seine früheste Erinnerung: August 1914 – der Leutnant, der in Berlin Unter den Linden die Mobilmachung zum Ersten Weltkrieg ausruft. Wolfgang Falck fesselt das Militärische. In der Weimarer Republik meldet er sich 1930 zu den Waffen und wird für die geheime Jagdflieger-Ausbildung der Reichswehr in Rußland ausgewählt. Als Hitler und Göring 1935 die Luftwaffe des Dritten Reiches enttarnen, ist Falck einer ihrer ersten Offiziere. Er wird Geschwaderadjutant und schließlich Staffelkapitän des JG 132 Richthofen in Jüterbog und Döberitz. Noch herrscht Frieden. Mancher seiner Freunde fliegt bei der Royal Air Force.

Bei Kriegsbeginn führt Falck eine Zerstörerstaffel. Seine Erfolge bringen ihn in die Propagandamühlen und lassen die Luftwaffenführung aufhorchen. Im Juni 1940 erhält er von Hermann Göring den Befehl, das erste deutsche Nachtjagd-Geschwader aufzustellen. Es folgen hohe Auszeichnungen, die Berufung in den Luftwaffen-Führungsstab – und mit ihm ein erschreckender Blick in die Abgründe von Reichs- und Kriegsführung. Der 33jährige erkennt, daß sich seine Generation, sein Vaterland an Hasardeure ohne Gewissen ausgeliefert hat.

1943 wird Wolfgang Falck verantwortlich für die operative Führung der gesamten Tag- und Nachtjagd im Deutschen Reich. In seiner Hand liegt der Kampf gegen die strategische Bombenoffensive der Westalliierten. Es ist ein aussichtsloser Kampf gegen die feindliche Übermacht und die eigene Führung, die ihr Versagen den Fliegern an der Front zuschiebt. Als sein Freund Claus von Stauffenberg am 20. Juli 1944 das Attentat auf Hitler verübt hat, kann sich Falck dem Zugriff der Gestapo nur knapp entziehen. Der Zweite Weltkrieg endet für ihn im Chaos von Flucht, Vertreibung und letzten zynischen Reflexen der besiegten Terrorherrschaft.

Rezensionen:

„Nie verliert Falck den kritisch-sachlichen, zuweilen auch distanzierten Blick auf Abläufe und Personen.“

Fliegerrevue

„Falcks lebendig-exakt erzählte Memoiren vermitteln einen Blick auf deutsche Zeitgeschichte, der in wohltuendem Kontrast zu jener multimedialen Darstellung von Geschichte steht, die uns seit einiger Zeit geradezu heimsucht. ‚Falkenjahre‘ setzt schlicht Maßstäbe.“

Flugzeug Classic

„‚Falkenjahre‘ ist weit mehr als eine bloße Aneinanderreihung von Lebensstationen und auch keine – leider an Biographien immer wieder festzustellende – Selbstinszenierung. Das Buch gehört zu den wirklich empfehlenswerten Zeugnissen des 20. Jahrhunderts in Deutschland.“

Jet und Prop

„Dies ist ein erschütternder Bericht, hauptsächlich deshalb, weil er so ehrlich ist. Der Autor, ein Ritterkreuzträger, beschönigt nichts.“

Welt am Sonntag

Wolfang Falck:
Falkenjahre. Erinnerungen 1910-2003.
Hardcover, hochwertige Fadenbindung,
352 Seiten, 154 Abbildungen.

ISBN 978-3-9807935-2-0
€ 39.80

(z. Zt. nicht lieferbar)


Mein Flugbuch

Mein Flugbuch

Vieles ist über Günther Rall geschrieben worden, einen der außergewöhnlichsten Flieger des 20. Jahrhunderts. Hier ergreift er selbst das Wort und legt seine Erinnerungen vor. Er berichtet von seiner Jugend im Dritten Reich und dem Zufall, der ihn in die Luftwaffe führte. Von früher Verantwortung für eine Jagdstaffel, die in der Luftschlacht um England, über Kreta und den rumänischen Ölfeldern ihre Feuerproben erlebt. Von der Härte der jahrelangen Kämpfe an der Ostfront und von seinem Weg in die Spitzengruppe der Jagdflieger des Zweiten Weltkrieges. Und vom Innenleben eines Systems, das sich Helden schafft, weil es Opfer braucht.

In der Bundeswehr zählt Günther Rall zu den Männern der ersten Stunde. 1958 wird er verantwortlich für Flugerprobung und Einführung der F-104 Starfighter bei den Streitkräften. Als einer der ersten Deutschen fliegt er die F-104 G. Entwicklung, Mythos und Krise eines der faszinierendsten Flugzeuge in der Geschichte der Luftfahrt erlebt Günther Rall als Projektoffizier, Testpilot und Geschwaderkommodore. Ab 1971 steht er als Inspekteur an der Spitze der Bundesluftwaffe. 1974 entsendet ihn die Bundesregierung als ständigen Vertreter ins höchste militärische Entscheidungsgremium der NATO, den Militärausschuß: Höhepunkt und Abschluß eines Berufsweges, der seinesgleichen sucht in Krieg und Frieden, in Diktatur und Demokratie – und am Himmel über vier Kontinenten.

Rezensionen:

„Das umfangreiche Buch muß als bedeutender Beitrag zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegsluftwaffe bezeichnet werden. Insofern ist der Titel viel zu bescheiden, für Außenstehende vielleicht sogar irreführend. So spannend und eindringlich auch Ralls persönlichen Kriegserlebnisse dargestellt sind, so deutlich ist doch sein ganzes militärisches Leben hineinkomponiert in die Gesamtereignisse des Krieges und dann des Bundeswehr-Aufbaus. Damit ist es weit mehr als ein Fliegerbuch im üblichen Sinn.“

Luftwaffen-Revue

„Wer ein Heldenlied erwartet, darf sich eines Besseren belehren lassen.“

Jet und Prop

„Das vorliegende Buch ist ein nicht zu übersehender Beitrag zur Geschichte der Luftwaffe und damit auch zur deutschen Zeitgeschichte – rundum empfehlenswert.“

Strategie und Technik

„Dieses fulminante Buch ist nur schwer zu toppen.“

Fliegermagazin

„Die spannend und flüssig geschriebene Lebensgeschichte eines Soldaten mit Leib und Seele, der stets klassisch treu gedient hat, aber im Schlußkapitel auch ganz klar resümiert: ‚Krieg ist nicht die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, sondern eine Schande; er ist der völlige Bankrott politischen Handelns.'“

Die Bundeswehr

„Ein typographisch und drucktechnisch exzellentes Buch. Schnörkellos geschriebene Erinnerungen, die zur wahren Fundgrube werden durch die Schilderung der Truppenerprobung und -einführung des Starfighters, welche Rall als Leiter des Arbeitsstabes wie kein anderer zu schildern vermag. In dieser Authentizität sind die betreffenden Entscheidungen vor und hinter den Kulissen bisher kaum an die Öffentlichkeit gelangt. Uneingeschränkt empfehlenswert.“

Fliegerrevue

Günther Rall:
Mein Flugbuch. Erinnerungen 1938-2006.
Hardcover, hochwertige Fadenbindung,
376 Seiten, 152 Abbildungen

ISBN 978-3-9807935-3-7
€ 39.80

(z. Zt. nicht lieferbar)

von Günther Rall handsignierte Sonderauflage

ISBN 978-3-9807935-4-4
€ 75.00

(z. Zt. nicht lieferbar)


Gott oder ein Flugzeug

Gott oder ein Flugzeug

Er steht im Mittelpunkt der zeitgeschichtlichen Werke Johannes Steinhoffs und prägt als Oberst Frenssen den bisher einzigen Luftkriegs-Roman von internationalem Rang: „Die sterbende Jagd“ von Gerd Gaiser. Kein anderer Jagdflieger des Zweiten Weltkrieges hat so sehr in die anspruchsvolle Literatur hineingewirkt. Wer war Günther Lützow? Sohn eines Konteradmirals, Absolvent der Eliteschule Pforta; humanistisch erzogen, sensibel und hochbegabt, schon in der Weimarer Republik zum Militärpiloten ausgebildet und für hohe Führungsaufgaben vorgesehen, Soldat aus preußischer Familientradition und Berufung. 1934 muß er einen neuen Eid auf Adolf Hitler schwören. Das Dritte Reich weiß sogleich Talent und Pflichtgefühl des 21jährigen zu nutzen.

Im spanischen Bürgerkrieg entwickelt Lützow mit der neuen Messerschmitt 109 die Grundlagen moderner Jägertaktik. Vier Jahre später erringt er über der Sowjetunion als zweiter Jagdflieger des Weltkrieges 100 Luftsiege: hochdekoriert, aber zerrissen zwischen seinem Fahneneid und der Gewißheit, Verbrechern zu dienen. Er wird Inspizient der Jagdflieger und Divisionskommandeur. Entschlossen sucht er die ihm anvertrauten Menschen vor den immer hemmungsloseren Zumutungen der Mächtigen zu schützen. Als er schließlich seinem Oberbefehlshaber Hermann Göring offen den Krieg erklärt, steht er alleine – und verliert. Zwei Wochen vor Kriegsende verschwindet er spurlos am Himmel über Süddeutschland: Ein bis heute ungelöstes Rätsel…

Rezensionen:

„Eine einmalige Quellenlage. Nicht nur für Kenner von Braatz‘ bisherigen Büchern eine weitere überaus lohnende Lektüre.“

Fliegermagazin

„Kurt Braatz ist es erneut gelungen, einen überzeugenden Beitrag zur deutschen Luftkriegsgeschichte vorzulegen. Schon die Darstellung der geheimen Jagdflieger-Ausbildung im sowjetischen Lipezk würde allein den Kauf des Buches rechtfertigen.“

Fliegerrevue

„Braatz zeichnet ein vermutlich sehr vollständiges Bild Lützows. Die Geschichte eines Offiziers, der Schritt für Schritt am Wahnsinn der Hitler-Clique zugrunde geht und an Militärs, die bestenfalls noch ihr Kriegshandwerk im Sinn haben, ansonsten jedoch zwischen Fatalismus und Opportunismus agieren.“

Die Bundeswehr

„Sachkundig, packend und präzise dokumentiert zeichnet Kurt Braatz das Leben eines jungen Mannes nach, der sich selbst an hohen Idealen mißt und immer beklommener feststellen muß, daß ein verbrecherisches System alle Werte aushöhlt, die man ihn zu achten gelehrt hatte… Auf beklemmende Weise wird an ihm deutlich, wie Krieg und Diktatur nicht nur einen Menschen, sondern das Menschliche zerstören.“

Zeitgeschichte aktuell

Kurt Braatz:
Gott oder ein Flugzeug. Leben und Sterben das Jagdfliegers Günther Lützow.
Hardcover, hochwertige Fadenbindung,
396 Seiten, 130 Abbildungen.

ISBN 978-3-9807935-6-8
€ 39.80

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Nächte im Bomberstrom

Nächte im Bomberstrom

Mit 18 Jahren Offiziersanwärter, mit 19 bereits Fluglehrer für mehrmotorige Maschinen, mit 21 an die Front: als Paul Zorner zwischen Sizilien und Nordafrika Transporteinsätze fliegt und ein deutsches Geheimkommando im Irak versorgt, kann er schon an die 2.000 Starts und 900 Flugstunden vorweisen. Dann kommt er an den Südabschnitt der Ostfront und erkennt: Hitler wird die Deutschen ins Verderben führen. Einen Sinn seines Fahneneides sieht er nurmehr darin, die wehrlose Bevölkerung zuhause vor den Bombenangriffen der Alliierten zu schützen. Im Herbst 1941 meldet er sich zur Nachtjagd und tritt damit in eine neue Epoche des Luftkriegs ein. In ihr ist das Vernichten feindlicher Angriffskraft zum raffinierten Schachspiel zwischen komplexen Strukturen und Technologien geworden.

Dennoch hängt am Ende alles vom Können der zwei, drei Mann im Cockpit und von ihrem Mut ab, sich einem waffenstarrenden viermotorigen Bomber bis auf wenige Meter zu nähern, um ihn unschädlich zu machen. Paul Zorners Erinnerungen eröffnen einen ebenso fesselnden wie erschütternden Einblick in die Erbarmungslosigkeit des Krieges bei Nacht. Wohl nie zuvor ist die einsame Jagd in den Bomberströmen, die Atmosphäre der Gefechtsstände und das Chaos der brennenden Städte derart authentisch festgehalten worden. Zorner beendet diesen Krieg als einer der erfolgreichsten seiner Waffe, hochdekoriert und mit 59 Luftsiegen. Weil er die Männer nicht im Stich lassen will, die seinem Befehl anvertraut sind, geht er schließlich für fünf Jahre in sowjetische Gefangenschaft.

Rezensionen:

„Selten war ein Buch über ein im wahrsten Sinne des Wortes dunkles Kapitel im Leben eines Ausnahmepiloten so lesbar wie dieses. Es ergänzt die Debatte über den Bombenkrieg gegen Deutschland um eine ebenso persönliche wie informative Facette.“

fliegermagazin

„Ein persönlicher und ansprechender Beitrag zur Zeitgeschichte.“

Strategie und Technik

„Ein kenntnisreicher, aber auch beklemmender Einblick in den Nachtjagdeinsatz.“

Klassiker der Luftfahrt

„Wieder ein neuer Band aus dieser großartigen Reihe. Ein Buch, das einen fesselt und das man immer wieder zur Hand nimmt.“

Jet & Prop

„Sprachlich brilliant, hochwertig gestaltet, inhaltlich stringent. Zorner gibt nicht den großen Helden, sondern erweist sich als nüchterner Analytiker.“

Fliegerrevue

Paul Zorner:
Nächte im Bomberstrom.
Erinnerungen 1920 – 1950.
Hardcover, hochwertige Fadenbindung,
336 S., ca. 125 größtenteils unveröffentlichte Abbildungen

ISBN 978-3-9807935-9-9
€ 39.80

(z. Zt. nicht lieferbar)


...zum Fliegen und Kämpfen

...zum Fliegen und Kämpfen

1929. Auf der benachbarten Ranch stürzt eine Boeing ab – und begeistert den siebenjährigen Farmerssohn Bud Anderson fürs Fliegen. Erst der Zweite Weltkrieg jedoch macht ihn zum Piloten. 1943 kommt er mit der 357th Fighter Group nach Europa und fliegt als einer der ersten die P-51 Mustang im Kampf. Um ihn und den jüngeren Chuck Yeager entstehen die „Yoxford Boys“, die Spitzen-Asse der amerikanischen Jagdflieger, aber jeder zweite seiner Kameraden fällt in erbarmungslosen Gefechten mit der deutschen Luftwaffe. Anderson überlebt nicht nur seine Einsatztour, sondern kehrt zu einer weiteren zurück und beendet sie hochdekoriert – als „…flaumiges Milchgesicht mit einer schicken Offiziersmütze über eingefallenen, harten Augen, die einer Leiche gehört haben könnten“, wie er über sich schreibt. Voller Hochachtung für seine Gegner, schonungslos und kritisch wie wohl kein anderer alliierter Flieger zieht er die Bilanz des Krieges der Jäger über dem Deutschen Reich.

Chuck Yeager durchbricht 1947 die Schallmauer, Bud Anderson wird im Erprobungszentrum der US Air Force auf der Basis Edwards zum Testpiloten für die besonders haarsträubenden Projekte. Bald untersteht ihm der gesamte Testbetrieb, und dies in dessen faszinierendster Epoche: Die X-15 erzielt Rekord um Rekord, in Edwards wird der Grundstein zur bemannten Raumfahrt gelegt, eine ganze Reihe künftiger Mercury-, Gemini-, Apollo- und Shuttle-Astronauten verdient sich unter Andersons Führung ihre Sporen. Dazwischen: Kommandierungen nach Korea, Japan, Thailand – und Vietnam. Noch als 48jähriger Colonel fliegt er dort Kampfeinsätze, zum Teil mit seinem Sohn. 1972 hängt er die Uniform an den Nagel, aber nicht die Fliegerkombination. Bis heute begeistert er auf großen Flugtagen mit der P-51 die Menschen.

Rezensionen:

„Wahrscheinlich das informativste Buch, das bisher über Jagdflieger geschrieben wurde… stilistisch ungewöhnlich gut… besser als jeder Roman“

Editor’s Copy

„Ob in der Luft oder gegen die mächtige Pentagton-Bürokratie: Für seine Überzeugungen riskierte Anderson Leben und Karriere. Überaus lesenswert und atemberaubend spannend…“

fliegermagazin

„Ein weiterer großer Wurf… Hier kommt die Gegenseite mit höchst eindrücklichen, nüchternen und oft erschaudernden Erlebnissen zu Wort. Ohne jegliche heroische Färbung versteht es Anderson, die Opfer beider Seiten in hautnahe Erinnerung zurückzurufen.“

Aerogate

Clarence E. „Bud“ Anderson:
…zum Fliegen und Kämpfen.
Erinnerungen 1922 – 1999.
Hardcover, hochwertige Fadenbindung,
368 S. ca. 118 Abbildungen.
ISBN 978-3-9811615-2-6
€ 39.80 – sFr 59.50

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Werner Mölders. Die Biographie.

Werner Mölders. Die Biographie.

115 Luftsiege, höchste Auszeichnungen, bahnbrechend als Jagdflieger, Taktiker und Führungspersönlichkeit: Werner Mölders ist einer der bekanntesten und doch rätselhaftesten Soldaten des Zweiten Weltkriegs. Noch immer wirkt sein 28jähriges Leben in politischen Kontroversen fort, ohne daß es je umfassend und objektiv dargestellt worden wäre. Selbst seinen Zeitgenossen war er lange ein Unbekannter. Erst während der letzten achtzehn Monate vor seinem Unfalltod erreichte er eine unübertroffene Popularität unter Anhängern wie Gegnern der Naziherrschaft. Wie – und warum? Wen liebten die Deutschen da so unvermittelt und unterschiedslos?

Hier liegen erstmals alle noch unbekannten Tatsachen eines Lebensweges vor, der 1941 in den Trümmern eines Flugzeugabsturzes endete und seitdem ständig Stoff für Mythen und Mutmaßungen bot. War Mölders nur ein Propagandaheld? Ein außergewöhnlicher Charakter? Ein Idealist und Patriot? Ein katholischer Christ im Widerstand gegen das Unrecht? Oder doch bloß ein williger Vollstrecker Hitlers? Nun endlich werden fundierte Antworten möglich. Mit einer Fülle bisher verschlossener Quellen bildet diese Biographie die Grundlage für eine sachliche Bewertung der wohl ungewöhnlichsten Fliegerkarriere im Dritten Reich.

Rezensionen:

„Ein genaues Bild vom Soldaten und Menschen Werner Mölders… Die spannend zu lesende Biographie des Jagdfliegers bleibt aber zu jedem Zeitpunkt neutral und läßt dafür eindringliche und interessante Fakten sprechen.“

Klassiker der Luftfahrt

„Eine klassische Biographie, die Mölders‘ Lebensweg und seinen militärischen Werdegang umfassender als je zuvor wiedergibt. Abgewogen und erfrischend sachlich.“

HSozKult

„Hier war ein um die objektiv feststellbare Wahrheit bemühter Historiker am Werk und kein Hagiograph. Um so glaubhafter ist diese Biographie, die hohe Anerkennung verdient.“

Horst Boog

„Das Buch ist das, was es im Untertitel verspricht: eine Biographie. Es ist kein Beitrag zur Diskussion um den politisch korrekten Umgang mit der Tradition in Deutschland. Vielen, die sich bei dieser Diskussion exponierten, könnte es eine Hilfe sein.“

Strategie und Technik

„Inhaltlich gibt es nur Lob zu verteilen… Kurt Braatz zeigt sich in der Lage, ohne jede Voreingenommenheit das Leben des mit 28 Jahren tödlich verunglückten Geschwaderkommodores detailliert zu sezieren.“

Fliegerrevue

Kurt Braatz:
Werner Mölders. Die Biographie.
Hardcover, hochwertige Fadenbindung,
400 S., 112 großenteils
unveröffentlichte Abbildungen.
ISBN 978-3-9811615-3-3
€ 39.80 – sFr 59.50

(z. Zt. nicht lieferbar)


Unbekannte Pflicht

Unbekannte Pflicht

Als Hitler die Macht ergreift, ist der Pfarrerssohn Walter Wolfrum neun Jahre alt; die Gestapo-Haft seines Vaters, der zu den führenden Köpfen der Bekennenden Kirche in Franken gehört, zählt zu seinen frühesten Erinnerungen. Dennoch meldet sich der Abiturient 1940 freiwillig zur Luftwaffe. Voller Zuversicht kommt er im Februar 1943 als junger Jagdflieger an die Ostfront, wo sich gerade die Katastrophe von Stalingrad vollendet hat. Der Schock der ersten Luftkämpfe trifft ihn hart. Er wird schwer verwundet, kehrt aber zu seinem Geschwader zurück. Knapp 21jährig führt er bereits eine Staffel und erzielt im Chaos des Zusammenbruchs 137 Luftsiege gegen drückende sowjetische und amerikanische Übermacht, wobei er selbst zwölfmal abgeschossen wird.

Es sind ehemalige britische Gegner, die Walter Wolfrum nach Kriegsende das Fliegen ermöglichen, lange bevor es in Deutschland wieder erlaubt wird. Gegen den erbitterten Widerstand des Altmeisters und Funktionärs Gerhard Fieseler wird er zu einem Spitzen-Piloten im internationalen Kunstflug. Mit einem kleinen Team entwickelt er den Acrostar, das fortschrittlichste Wettkampf-Flugzeug seiner Zeit. Als Kapitän der Nationalmannschaft entdeckt und fördert er Talente wie Wolfgang Dallach, Walter Extra und den überragenden Manfred Strößenreuther. Vordere Plätze bei Europa- und Weltmeisterschaften sind die Folge, obwohl der Sport von Staatsamateuren in Ost und West dominiert wird. Nie wieder haben deutsche Teams ähnliche Erfolge erzielt wie unter Wolfrums Führung.

Rezensionen:

„Der Nachkriegsteil seiner Erinnerungen liest sich mindestens so spannend wie der erste Part seines Fliegerlebens. Das liegt vor allem daran, daß Wolfrum unterhaltsam aus dem Nähkästchen plaudert, auch vor den menschlich-moralischen Schwächen solcher Legenden wie Fieseler, Rudel oder Koshedub nicht halt macht, dabei aber stets sachlich, sprachlich ausgewogen und selbstkritisch bleibt.“

Fliegerrevue

„Wolfrums Erinnerungen decken eine packende Zeitspanne deutscher Luftfahrtgeschichte ab; sie erschöpfen sich nicht in der Schilderung einer kurzen Jagdflieger-Laufbahn. Sehr empfehlenswerter Lesestoff!“

Flugzeug Classic

Walter Wolfrum:
Unbekannte Pflicht.
Meine Erinnerungen als Jagd- und Kunstflieger 1923 – 2009.
312 S., ca. 100 größtenteils unveröffentlichte Abbildungen, Hardcover, hochwertige Fadenbindung.
ISBN 978-3-9811615-4-0
€ 39,80 – sFr 59,50

(z. Zt. nicht lieferbar)