39,80

Enthält 7% Mehrwertsteuer
zzgl. Versand
Lieferzeit: innerhalb Deutschlands ca. 5 Werktage
Bei Lieferungen in Nicht-EU-Länder können zusätzliche Zölle, Steuern und Gebühren anfallen.

Clarence E. „Bud“ Anderson:
…zum Fliegen und Kämpfen.
Erinnerungen 1922 – 1999.
Hardcover, hochwertige Fadenbindung,
368 S. ca. 118 Abbildungen.
ISBN 978-3-9811615-2-6
€ 39.80 – sFr 59.50


Artikelnummer ISBN 978-3-9811615-2-6 Kategorien ,

Beschreibung

1929. Auf der benachbarten Ranch stürzt eine Boeing ab – und begeistert den siebenjährigen Farmerssohn Bud Anderson fürs Fliegen. Erst der Zweite Weltkrieg jedoch macht ihn zum Piloten. 1943 kommt er mit der 357th Fighter Group nach Europa und fliegt als einer der ersten die P-51 Mustang im Kampf. Um ihn und den jüngeren Chuck Yeager entstehen die „Yoxford Boys“, die Spitzen-Asse der amerikanischen Jagdflieger, aber jeder zweite seiner Kameraden fällt in erbarmungslosen Gefechten mit der deutschen Luftwaffe. Anderson überlebt nicht nur seine Einsatztour, sondern kehrt zu einer weiteren zurück und beendet sie hochdekoriert – als „…flaumiges Milchgesicht mit einer schicken Offiziersmütze über eingefallenen, harten Augen, die einer Leiche gehört haben könnten“, wie er über sich schreibt. Voller Hochachtung für seine Gegner, schonungslos und kritisch wie wohl kein anderer alliierter Flieger zieht er die Bilanz des Krieges der Jäger über dem Deutschen Reich.

Chuck Yeager durchbricht 1947 die Schallmauer, Bud Anderson wird im Erprobungszentrum der US Air Force auf der Basis Edwards zum Testpiloten für die besonders haarsträubenden Projekte. Bald untersteht ihm der gesamte Testbetrieb, und dies in dessen faszinierendster Epoche: Die X-15 erzielt Rekord um Rekord, in Edwards wird der Grundstein zur bemannten Raumfahrt gelegt, eine ganze Reihe künftiger Mercury-, Gemini-, Apollo- und Shuttle-Astronauten verdient sich unter Andersons Führung ihre Sporen. Dazwischen: Kommandierungen nach Korea, Japan, Thailand – und Vietnam. Noch als 48jähriger Colonel fliegt er dort Kampfeinsätze, zum Teil mit seinem Sohn. 1972 hängt er die Uniform an den Nagel, aber nicht die Fliegerkombination. Bis heute begeistert er auf großen Flugtagen mit der P-51 die Menschen.