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Paul Zorner:
Nächte im Bomberstrom.
Erinnerungen 1920 – 1950.
Hardcover, hochwertige Fadenbindung,
336 S., ca. 125 größtenteils unveröffentlichte Abbildungen

ISBN 978-3-9807935-9-9
€ 39.80

Nicht vorrätig


Artikelnummer ISBN 978-3-9807935-9-9 Kategorie

Beschreibung

Mit 18 Jahren Offiziersanwärter, mit 19 bereits Fluglehrer für mehrmotorige Maschinen, mit 21 an die Front: als Paul Zorner zwischen Sizilien und Nordafrika Transporteinsätze fliegt und ein deutsches Geheimkommando im Irak versorgt, kann er schon an die 2.000 Starts und 900 Flugstunden vorweisen. Dann kommt er an den Südabschnitt der Ostfront und erkennt: Hitler wird die Deutschen ins Verderben führen. Einen Sinn seines Fahneneides sieht er nurmehr darin, die wehrlose Bevölkerung zuhause vor den Bombenangriffen der Alliierten zu schützen. Im Herbst 1941 meldet er sich zur Nachtjagd und tritt damit in eine neue Epoche des Luftkriegs ein. In ihr ist das Vernichten feindlicher Angriffskraft zum raffinierten Schachspiel zwischen komplexen Strukturen und Technologien geworden.

Dennoch hängt am Ende alles vom Können der zwei, drei Mann im Cockpit und von ihrem Mut ab, sich einem waffenstarrenden viermotorigen Bomber bis auf wenige Meter zu nähern, um ihn unschädlich zu machen. Paul Zorners Erinnerungen eröffnen einen ebenso fesselnden wie erschütternden Einblick in die Erbarmungslosigkeit des Krieges bei Nacht. Wohl nie zuvor ist die einsame Jagd in den Bomberströmen, die Atmosphäre der Gefechtsstände und das Chaos der brennenden Städte derart authentisch festgehalten worden. Zorner beendet diesen Krieg als einer der erfolgreichsten seiner Waffe, hochdekoriert und mit 59 Luftsiegen. Weil er die Männer nicht im Stich lassen will, die seinem Befehl anvertraut sind, geht er schließlich für fünf Jahre in sowjetische Gefangenschaft.