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Günther Josten:
Gefechtsbericht.
Kriegstagebücher 1939-1945.
Kommodore in der Starfighter-Krise.

Moosburg: NeunundzwanzigSechs 2011
Hardcover, hochwertige Fadenbindung,
336 Seiten, 101 größtenteils
unveröffentlichte Abbildungen
ISBN 978-3-9811615-7-1
€ 39.80 – sFr 59.50


Artikelnummer ISBN 978-3-9811615-7-1 Kategorie

Beschreibung

Mitten in den Schlachten des Zweiten Weltkriegs sitzt ein junger Jagdflieger auf seinem gepackten Koffer und kritzelt Oktavhefte voll. Zehn Tagebücher werden es schließlich sein: die Schrecken und Triumphe seiner Luftkämpfe, der Tod von Freunden und Kameraden, die fast 200 Abschüsse, die er selbst erzielte, Irrglaube und Verzweiflung in der totalen Niederlage — all das hat er unter der Wucht der Ereignisse aufgeschrieben und fotografiert. Günther Josten eröffnet damit einen einmaligen Blick hinter den Glanz hoher Auszeichnungen. Sieben Jahre nach seinem Tod erscheinen seine Notizen nun sorgfältig dokumentiert und kommentiert durch zwei der renommiertesten Historiker auf dem Gebiet der Militärluftfahrt.

Nach dem Krieg schafft sich Günther Josten eine zivile Existenz, tauscht aber 1956 sein Prokuristengehalt gegen den Sold eines Oberleutnants und wird wieder Jagdflieger — nunmehr in der Luftwaffe der Bundesrepublik. Sechs Jahre später übernimmt er von Erich Hartmann das JG 71 Richthofen und rüstet es auf die F-104 G um. Schon früh erkennt er, wie Führungsversagen die Starfighter-Krise heraufbeschwört. Entschlossen stemmt sich Günther Josten gegen die Entwicklung, um seine jungen Flugzeugführer zu schützen: ein Mann, der lieber seine Karriere opfert, um seine jungen Flugzeugführer zu schützen, als vor Inkompetenz und Untätigkeit höherer Vorgesetzter in die Knie zu gehen. Sein Mut und sein Verantwortungsbewußtsein tragen wesentlich zur Überwindung der Probleme bei; der Ruhm jedoch fällt anderen zu …